Ratsanfragen landen im Verwaltungsnebel

· Verwaltung & Stadtrat · 2 Min. Lesezeit · Artikel 256 von 493

#Chemnitz#Stadtrat#Verwaltung#Transparenz

Da die Chemnitzer Stadtverwaltung keine Ratsanfragen mehr beantworten mag und so die Stadtratsarbeit unter Verstoß gegen die Sächsische Gemeindeordnung gezielt sabotiert, gleichlautende Presseanfragen aber (noch) beantwortet werden, sei es den Stadträten empfohlen, doch eng mit dem Redakteur ihres Vertrauens zusammenzuarbeiten oder gar eine eigene Zeitung zu gründen und die Anfragen dann als Pressevertreter zu stellen.

Die Stadtführung reagiert sowieso nur, wenn etwas auf Papier gedruckt in der Presse steht, da es mittlerweile einzig und allein um ein eingebildetes "Image" und schon lange nicht mehr um das Wohl der Bürgerschaft geht. Besonders deutlich wird das "Demokratieverständnis" der Stadtführung an der Ablehnung einer Anfrage zur Informationsfreiheit durch den Bürgermeister Sven Schulze.

Normalerweise sollte man erwarten, dass die Stadtverwaltung regelmäßig Kennzahlen zu den wichtigsten Belangen der Stadt veröffentlicht und sich nicht alles aus der Nase ziehen lässt. Mittlerweile werden aber nicht mal mehr die Statistikseiten gepflegt, wahrscheinlich weil dann auffallen würde, dass die Bevölkerung der Stadt Chemnitz weiter sinkt.

Ursprünglich auf Facebook am 23.09.2019 veröffentlicht.