Ballmers iPhone-Spott und die nächste Wende

· Energie & Versorgung, Verkehr & Mobilität, Stadtwirtschaft & Kreativwirtschaft · 1 Min. Lesezeit · Artikel 245 von 492

#Chemnitz #Digitalisierung #Mobilität #Energie

Vor 12 Jahren lachte Microsoft-Vorstand Steve Ballmer über das gerade erschienene iPhone als teuerstes Telefon der Welt, welches wegen der fehlenden Tastatur nicht für Geschäftskunden geeignet sei, weil man damit nicht richtig E-Mails schreiben könne. Er vergaß noch zu erwähnen, dass es nahezu jeden Tag, bei intensiver Nutzung sogar mehrfach, aufgeladen werden muss und unter teils menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt wird und beim Abbau der Rohstoffe Fairness nicht im Vordergrund steht. Diese tastaturlosen Touchgeräte hatten sich wenige Jahre später trotzdem durchgesetzt, sogar ohne dass andere Geräte staatlich verboten werden mussten. Etliche Hersteller sind vom Markt verschwunden oder mehr oder weniger spät auf den fahrenden Zug aufgesprungen. Tägliches Stromtanken ist auch heute noch erforderlich und komischerweise regt sich niemand mehr darüber auf. Was wird wohl das nächste große Ding sein?

Ursprünglich auf Facebook am 30.10.2019 veröffentlicht.