Frei.Wild als städtische Jahresendtherapie
Für alle durch das Konzert der "linken Chaoten" (laut El Presidente Kretschmer) im September (unterstützt durch die städtische Wirtschafts- und Tourismusförderung) gedemütigten Seelen wird zum Jahresende mit Frei.Wild ein bisschen Nationalstolz in die zerrissene Stadt Chemnitz gespült (unterstützt durch die städtische Veranstaltungsgesellschaft). Die Schnittmenge aus "weder grau noch braun" und auch "nicht braun und auch nicht rot" ergibt eine vereinte Aversion gegen die Farbe "braun", was darauf hindeutet, dass zumindest Nazis irgendwie Scheiße sind. Damit sind die städtischen Missstandsmanagement-Maßnahmen für dieses Jahr erfolgreich abgeschlossen (ausführlicher Bericht im nächsten Amtsblatt) und 2019 wird alles wieder normal. Versprochen. Es sei auf die Sonderbusse der CVAG verwiesen, denn nichts bringt Chemnitzer/innen mehr auf die Barrikaden als Einschränkungen des automobilen Individualverkehrs. Die Baustellen waren im August besonders schlimm und man hat ja gesehen, wo sowas in Kombination mit zu hohen Temperaturen (Klimawandel!) hinführt.
Ursprünglich auf Facebook am 29.12.2018 veröffentlicht.