Billige Mieten, leere Taxisitze

Nachdem gestern die Süddeutsche Zeitung über paradiesisch niedrige Mietpreise in Chemnitz <a href="https://www.sueddeutsche.de/politik/chemnitz-fast-wie-paris-nur-guenstiger-1.4484122">https://www.sueddeutsche.de/politik/chemnitz-fast-wie-paris-nur-guenstiger-1.4484122](https://www.sueddeutsche.de/politik/chemnitz-fast-wie-paris-nur-guenstiger-1.4484122)</a> berichtet hat, zeigt sich heute die Taxigenossenschaft Chemnitz in der Freien Presse <a href="https://www.freiepresse.de/chemnitz/warum-in-chemnitz-nachts-nur-schwer-ein-taxi-zu-bekommen-ist-artikel10539482">https://www.freiepresse.de/chemnitz/warum-in-chemnitz-nachts-nur-schwer-ein-taxi-zu-bekommen-ist-artikel10539482](https://www.freiepresse.de/chemnitz/warum-in-chemnitz-nachts-nur-schwer-ein-taxi-zu-bekommen-ist-artikel10539482)</a> verwundert, weshalb sich im Gegensatz zu Dresden und Leipzig in Chemnitz gar keine der reichlich zehntausend Studierenden der TU als Taxifahrer verdingen. Vielleicht weil die frei von der Mietbelastung ganz angestrengt studieren und/oder die neue städtische Kostenloskultur genießen? In der "Kneipenmeile" sind jedenfalls abends auch keine Studierenden zu finden (was natürlich auch an den Schließzeiten und nicht vorhandenen "Kneipen" liegen kann). Wenn man spät abends kein Taxi mehr bekommt und kein Bus mehr fährt, wird das schwer mit dem Aufbau einer Nachtökonomie, die zu einer attraktiven Großstadt dazugehört. Vielleicht weiß ja unsere hochkarätige städtische "Wirtschaftsförderung" Rat bzw. arbeitet sogar schon seit Jahren an der Lösung dieses sich verschärfenden Problems?
Ursprünglich auf Facebook am 14.06.2019 veröffentlicht.