Ostrale-Wunsch wächst auf Millionenformat
Eine städtische "Prüfungskommission" hat festgestellt, dass es statt der ursprünglich 250.000 Euro für die Ostrale nun um Forderungen von 750.000 pro Jahr und damit um 1,5 Millionen Euro pro Ausstellung (Biennale) geht. Das ist ungefähr das 20-fache dessen, was die Ostrale derzeit von der Stadt Dresden an Fördermitteln bekommt. Überraschend kommt das nicht, da es im Kulturausschuss so vorgestellt wurde, dass man neben den 250.000 auch den Ersatz der Mietkosten für 12.000 Quadratmeter und die Gewinnung von Sponsoren erwartet. Unbequeme Wahrheiten will niemand hören. Nun haben sich Heerscharen von Verwaltungsmitarbeitern monatelang damit beschäftigt, Unmögliches möglich zu machen. Vielleicht wendet sich man nunmehr den möglichen Dingen und den Potentialen der Chemnitzer Akteure zu.
Ursprünglich auf Facebook am 02.10.2018 veröffentlicht.