Dialogfeld bringt Digitalität auf den Sonnenberg
Die Residenzkünstler des DIALOGFELD #3 präsentieren ihre Arbeiten zum Thema "Drag&Drop", die innerhalb ihres sechswöchigen Aufenthalts in Chemnitz entstanden sind.
18:00 Eröffnung: Susanna Flock _ Späti | Jakobstr. 42 19:00 Eröffnung: "Facial Perception" von Simon Weckert _ Würzburger Str. 33 | ehem. Peacefood 19:30 "Tagtool-Bike" - OMAi-Kollektiv _ Impro-Projektionstour über den Sonnenberg _ Start: Würzburger Str. 33 | ehem. Peacefood
𝑻𝑯𝑬𝑴𝑨 Unter dem Thema »DRAG & DROP«, stellt die Künstlerresidenz Dialogfelder die Frage in den (Stadt)Raum, welche Art von Digitalität den urbanen Raum bereichert und welche es zu hinterfragen gilt. In drei Etappen forschen je zwei Künstler:innen für sechs Wochen auf dem Sonnenberg. Visionen und Phantasien zum Thema werden in künstlerische Interventionen übersetzt und erschaffen Erlebnis- und Experimentierorte für die Nachbarschaft.
𝑲𝑼̈𝑵𝑺𝑻𝑳𝑬𝑹:𝑰𝑵𝑵𝑬𝑵 Simon Weckert ist ein Künstler mit Wohnsitz in Berlin. Er teilt gerne sein Wissen über ein breites Spektrum von Bereichen, von generativem Design bis zu Physical Computing. Sein Fokus liegt auf der digitalen Welt - einschließlich allem, was mit Code und Elektronik zu tun hat, unter Berücksichtigung aktueller gesellschaftlicher Aspekte, die von technologieorientierten Untersuchungen bis zur Diskussion aktueller sozialer Fragen reichen. In seiner Arbeit versucht er, den Wert der Technologie nicht im Hinblick auf den tatsächlichen Nutzen, sondern aus der Perspektive künftiger Generationen zu beurteilen. Er will das Bewusstsein für die Privilegierung der Menschen in der westlichen Zivilisation schärfen und sie an die Verpflichtungen erinnern, die mit diesem Privileg verbunden sind. www.simonweckert.com
Susanna Flock schloss 2015 ihr Studium an der Kunstuniversität Linz und 2017 an der Akademie der Bildenden Künste Wien ab. In ihren Arbeiten untersucht sie das Verhältnis des Körpers zu seiner technologisch vermittelten Umgebung und Bildschirmkultur. Digitale Technologien und Arbeitsökonomien des Spätkapitalismus sind nicht nur der Kontext, sondern auch der inhaltliche Kosmos ihres Arbeitsprozesses. Kürzlich wurde sie mit dem Pixel, Bytes und Film Stipendium (2020), dem Viktor-Fogarassy-Preis (2019), einer Residency in der Roten Fabrik Zurich (2019), einem Startstipendium für Medienkunst des Bundeskanzleramts Österreich (2018) und einem Stipendium der Akademie Schloss Solitude Stuttgart (2018) ausgezeichnet. Sie ist seid 2020 Mitglied des Kollektivs Total Refusal. www.susannaflock.net
Ursprünglich auf Facebook am 21.09.2021 veröffentlicht.