Marx bekommt seinen Darm zurück

· Kultur & Kulturhauptstadt, Stadtentwicklung & Innenstadt · 2 Min. Lesezeit · Artikel 171 von 493

#Chemnitz#Innenstadt#Kunst#Kulturhauptstadt

Der Chemnitzer Nischl, im Jahr 1971 ohne erkennbaren Widerspruch aus der Bevölkerung als Machtanspruch von einem totalitären System in die Karl-Marx-Städter Innenstadt gesetzt, hat ein Gegenstück bekommen.

Da die meisten menschlichen Entscheidungen im Bauch und nicht im Kopf getroffen werden, kann man nun im Parkgelände Schillerplatz den Darm des Karl Marx der Künstlerinnen Anetta Mona Chişa und Lucia Tkáčová im gleichen Maßstab bestaunen.

Angefertigt hat das gute Stück die Firma Fiber-Tech aus Chemnitz, die von Fassadenelementen, Behälter und Anlagen bis hin zu Maschinen- und Fahrzeugteilen alles bauen, was man aus Faserverbundstoffen bauen kann.

Während viele noch mit Sinn und Unsinn hadern und über das Geld der Bundeskulturstiftung jammern, dass sonst nie bei innovativen Chemnitzer Unternehmen angekommen wäre, hat die jüngere Bevölkerung davon bereits Besitz ergriffen. Der Darm lädt zum Balancieren, Rutschen und Verstecken ein.

In der Chemnitzer Innenstadt findet man übrigens noch über hundert weitere skurrile Kunstwerke der letzten 100 Jahre. Eine gute Übersicht (die allerdings seit 2010 nicht mehr gepflegt wird) findet man hier
<a href="https://www.stadtbibliothek-chemnitz.de/skulpturen/pmwiki.php?n=Main.Skulpturen">https://www.stadtbibliothek-chemnitz.de/skulpturen/pmwiki.php?n=Main.Skulpturen](https://www.stadtbibliothek-chemnitz.de/skulpturen/pmwiki.php?n=Main.Skulpturen)</a>

Welche Werke das Projekt Gegenwarten neben mittlerweile gut bekannten Aufregern wie dem versenkten Skoda, dem Holztor und den gefakten Antifa-Exponaten noch in die Stadt gebracht hat, findet man unter <a href="https://www.gegenwarten.info/de">https://www.gegenwarten.info/de](https://www.gegenwarten.info/de)</a>

Denkt daran: Entspannung beginnt im Darm.

Ursprünglich auf Facebook am 16.08.2020 veröffentlicht.