Städtische freie Szene mit Millionenbudget
Interessante Alleingänge der Oberbürgermeisterin, von denen man als Stadtrat und als Vertreter der Kreativwirtschaft aus der Presse erfahren muss und bestimmt in Kürze zustimmen darf. Geld ist ja in Hülle und Fülle da. Die 250.000 Euro pro Jahr (+ paar Millionen für die Infrastruktur) sind sicher ein Schnäppchen, um sich dass anzueignen, was Dresden jahrelang gefördert hat. Ähnliche Projekte arbeiten in Chemnitz schon seit Jahren auf Sparflamme und haben regelmäßig Steine in den Weg gelegt bekommen, wenn man denn mal ein halbwegs nutzbares Gebäude gefunden hatte. Bessere Unterstützung ist nicht in Sicht, eher wird noch an der Verbotsschraube gedreht. Die Stadtverwaltung legt sich nun nach RAW Festival, Parksommer und Hutfestival noch ein weiteres teures Spielzeug in den den Schrank, was wie freie Kultur aussieht. Bald wird es neben Hochkultur und freier Szene noch eine dritte Kategorie "Städtisch organisierte unfreie Szene" mit Millionenbudget geben. Beste Voraussetzungen für die Kulturhauptstadt #chemnitz2025 #unfreieszene
Ursprünglich auf Facebook am 17.05.2018 veröffentlicht.