Landleben scheitert an Bus und Netz

· Verkehr & Mobilität, Stadtentwicklung & Innenstadt · 1 Min. Lesezeit · Artikel 457 von 492

#Chemnitz #Sachsen #Mobilität #Verkehr

Nach mittlerweile 3 Jahren Abwarten befürchtet die CDU nun ein Flüchten der Geflüchteten aus dem ländlichen Raum in die Großstädte. Dabei sind die Fluchtursachen die gleichen, wie die der bereits dorthin geflüchteten Deutschen - nämlich eingeschränkte Mobilität und mangelhafte Infrastruktur. Wenn man stundenlang in die nächste Großstadt braucht, um eine Schule, einen Arzt oder einen Arbeitsplatz aufzusuchen oder paar Gleichgesinnte zu finden - und das dazu noch eine Menge Geld kostet, ist der Umzug in eine unzulängliche, teure Wohnung einer Großstadt immer noch besser, als das elendige und teure Hin und Her. Eine gescheite politische Zielsetzung wäre doch, wenn jede/r (auch die ohne Führerschein) vom Land innerhalb max. einer halben Stunde (und das nicht nur 1x am Tag) preiswert in die nächste Großstadt kommt und wenn es neben Wasser und Strom auch mal ein funktionsfähiges Internet gibt. Die Residenzpflicht für Landbewohner und das Umzäunen der Städte wird sonst immer wahrscheinlicher.

Ursprünglich auf Facebook am 16.12.2017 veröffentlicht.